| 8274 | Thies Johann Jürgen Baumann LU Aufenthaltsort: Altenhagen bei Celle | ||
| & | Partner unbekannt | ||
| Kinder: | |||
| 1) | Jürgen Hinrich Dezember 1825 Gesuch zum Anbau: Der Häusling Thies ist seit 15 Jahren in Nedden wohnhaft, er ernährt sich vom Mollenmacher. Er wohnt für 8 Reichstaler im Jahre zur Miete für 8 Reichstaler im Jahr im Nebenhaus des Kötners Johann Hinrich Winkelmann, dieses muss Ostern 1826 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. Er findet in Neddenaverbergen kein anderweitiges Unterkommen. Er hat sich entschlossen ein kleines Wohnhaus in Neddenaverbergen zu bauen. Die Dorfschaft habe bei dem Anbau des Spieren ( Hof Nr.45) auf dem Flugsandlandes, das davor dem Kötner Winkelmann in Nedden (Hof Nr.20) gehörte, widersprochen, weil dort durch Anpflanzen von Fuhren dem Flugsandunwesen ein Ende gesetzt werden sollte. Dem Spieren wurde dennoch vom Amt der Anbau gestattet. Thies erbittet die Anbaugenehmigung. Es gehe ihm vor allem um ein Wohnhaus. Er ernähre seine Familie vor allem durch das Mollenmachen. Er habe eine Frau und sechs lebende Kinder und wohnt schon 15 Jahre in Neddenaverbergen. Er verzichtet ausdrücklich auf den Anspruch und Recht auf Weidung des Vieh in der Gemeinheit, sondern wolle dafür das übliche Weidegeld zahlen. Er wolle die üblichen Anbauergefälle von 2 Reichstaler zahlen und die gleiche Summe als Weinkauf. Am 20.4.1826 wird Heinrich Thies mit der Anbauerstelle bemeiert. Im Konkursverfahren des Jürgen Hinrich Thies 1833 ersteigert der Halbmeier Johann Diedrich Rübke in Nedden Hof Nr.3 meistbietend diese Anbauerstelle für 450 Reichstaler in Gold. Rübke sei ein höchstrechtlicher und wohlhabender Mann 1841 kauft Johann Hinrich Thies (damals 29 Jahre alt, Sohn des Jürgen Hinrich Thies) von dem Halbmeier Johann Hinrich Rübke (Hof Nr.3) die Anbauerstelle Nr.38. !842 verkauft der Sohn diese Anbauerstelle an seinen Vater Jürgen Hinrich Thies. Wahrscheilich wandert der Sohn nach Amerika aus, «8278» | ||
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Erzeugt am 09.01.2024 mit Ortsfamilienbuch © von Diedrich Hesmer
basierend auf Daten aus "OFB Wittlohe Stand 8.1.2024.GED"